24.Oktober 2021

In der Kinderwelt wird geglaubt, dass sich alles einfach so auflösen wird. Zum Guten wendend. Ein weißes Pferd, ein stolzer Prinz, küssend und Blink! Alles wieder gut.

Ja, es wird sich zum Guten wenden. Es wird alles gut werden. Nur nicht so, wie sie meinen.

Es wird ans Leder gehen.

not-wendig

Verluste und Verzicht.

Wir gehen an der Sphinx vorbei mit ihrem bohrenden Blick.

Mit LöwenTigerWolfkraft. Raubtiere kommen durch.

Wir gehen in die Unterwelt, ins Schattenreich.

Im Gebäude eine unbekannte Kammer, verschlossen und versiegelt. Ein Schild an der Tür: Ausgrabungsverbot!

Der Schlüssel in der Hand. Nur mit der richtigen Zahl öffnend.

Hier das Geheimnis, das Zentrum, ein Sog, alles verschlingend.

Feuer!

Ein entflammter Stier, unbändige Kraft, wild und rasend vor Wut.

Explosion. Urknall. Alles verbrennend.

Ein gleißend weißes Licht. Durch Raum und Zeit, Dimensionen, so schnell, so massiv.

Flut!

Und alles blau schießt aus uns heraus, so lang festgehalten, nach oben. Ein blauer Feuervogel.

Wie eine glühend blaue Pfeilspitze bohrt nach oben. Die Flanken Ahnenkraft, befreit.

Sie durchbricht alle Steinwände, Räume. Bahnt sich den Weg und sprengt die Spitze des massiven Gebäudes ab. Pyramiden stürzen ein. So lang festhaltend. So massiv. So unergründlich und geheimnisvoll.

Nichts bleibt. Es schmilzt, wird geflutet, stürzt und vergeht. Der Turm fällt.

Der Pfeil bahnt, teilt und verbindet, öffnet den Kanal zum Himmel. Licht fließt, bläulich weiß, verzehrend, von unten nach oben.

Und dann von oben eine Goldflut. Honig. Segen. Breitet sich aus. Legt sich über alles. Wärmend, nährend.

Ihr nennt es Schatten

Wir sehen das Licht

Aus Chaos entsteht Ordnung

Fürchtet euch nicht

Das, was nicht sein soll, geht, damit Leben entsteht.

Wo haltet ihr noch fest?

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