26.Juli 2021

Mitte der 80iger war ich wohl mal Revoluzzer und vorsichtig und kreierte folgendes auf Papier

Irgendwie ist es dann doch erstmal ein wenig anders gekommen und ich überlege woran das liegen könnte.

Folgende Faktoren hatten Einfluss:

Staat (zum Beispiel das Bildungssystem)

Religion (speziell römisch-katholisch)

Philosophie (zum Beispiel: Die Idee wir seien alle gleich und der Einzelne muss sich eincremen, damit der Nachbar keinen Sonnenbrand bekommt)

und die Wissenschaft (speziell in meinem Fall die Liebe zur Biologie).

Gestern fand ich einen Satz, er soll von Meister Eckard sein

Bildung kann sich nur zeitigen, wenn ihr Entbildung vorausgeht.

Man muss bereit sein loszulassen, den Fehler, den Schlamassel in dem man sich befindet (Münchhausen im Sumpf) zu erkennen. Was bleibt dann von einem übrig?

Das, was du bist in Wahrheit. Deine Natur, Ursprünlichkeit, deine Einzigartigkeit. Das nennt man dann Ent-wicklung. Die Ver-wicklung geht dem voraus.

Manchmal denkt man den ganzen Tag so nach. Man denkt an das und an dieses und was man noch alles machen muss, damit man endlich ankommt. Wenn ich jetzt noch dieses oder jenes tue, dann bekomme ich xy, dann habe ich yz. Genauso denken wir uns die ganz Zeit aus dem Glücklichsein heraus und es wird schamlos ausgenutzt. Permanent und gnadenlos und wir kommen niemals an. Im Grunde ist man so die ganze Zeit schon lange tot.

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