20.August 2021

Ausdruck, der

Vorgang oder Ergebnis des Vorgangs, elektronische Daten wie Schriftdokumente oder Bilder mittels eines Druckers auf Papier zu bringen (DWDS)

Ich persönlich erweitere es noch um den Begriff der Inhalte. Dabei ist der Mensch die blanke Kopie eines zuvor gesetzten Druckauftrags und muss einmal mit viel Druck dazu bewogen werden. Nachher ist die Person Träger der Information eines sich ausdrückenden Befehlsgebers und durch Eindruck gekennzeichnet. Zu Befehl!

Ich kann mich nicht des Eindrucks verwehren, dass dort etwas mit mir gemacht wird, worauf ich überhaupt keinen Bock habe. So bin ich doch im Menschenkörper an Ausdruck vollkommen genug und brauche niemanden, der mich eindrücklich mit viel Druck beeindruckt.

Sollte man meinen.

Die Seele drückt sich zum Beispiel in Bildern aus. Wir drücken uns immer aus, denn man kann nicht nicht kommunizieren. Es kostet sehr viel Energie etwas zu unterdrücken und irgendwie kommt doch alles raus.

Was einmal aus der Tube heraus, findet nicht mehr zurück. Aus-druck.

Im Moment erscheint es so: bist du nicht willig, so braucht es Gewalt. Es wird von außen gedrückt und ergepresst, gezwungen und gedrängt. Das passiert aber nur bei denen, die sich in den Drucker begeben. Gehe ins Gefängnis und zurück auf LOS.

Was sich schon gefunden hat, sich schon ausgedrückt hat, ist davon nicht betroffen.

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