24. Oktober in einem wahnsinnigen Jahr

„Der Trick ist, dass sie uns durch reine Aggression dazu bringen können still zu sein und die Geschichte verschwinden zu lassen.“

Tucker Carlson

Ja, und wenn du die, deine! Geschichte erforscht, recherchierst, dich da rein gräbst und siehst, verstehst, dass das schon Tradition hat, dann geht ein Lichtlein auf. Weil darin auch so viel Leid liegt, Trauma, traut sich dort kaum einer ran. Das Leid leitet. Wohin? Zur Quelle.

Warum fürchten wir uns so vor Aggressionen? Davor haben wir wahnsinnige Angst. Dem Wort nach bedeutet lat. Verb “aggredere” einerseits “herangehen” und andererseits “angreifen”. Es ist demnach eine reine Kraft. Sie besitzt eine positive wie auch eine negative Seite.

Jetzt ist es so, in unserer Gesellschaft, dass einem permanent gesagt wird, und das fängt sehr, sehr früh an, diese Kraft sei nur schlecht, böse, abgrundtief, ja, ich sage es deutlich: scheiße. Bist du aggressiv, dann bist du scheiße.

Ja, und wenn ich das mal sein muss?

Nee, böse, pfui, in die Ecke, still! Und ich habe Menschen aller Richtungen getroffen, auch spirituelle, die vor solchen Kräften warnen. Unfassbar.

Deshalb neigt der Mensch zur Selbstzerstörung, deckelt und versteckt. Ich glaube, in Deutschland ist das ganz, ganz schlimm. Ich brauche nur zu gucken. Selbstzerfleischung, Selbstzerstörung, Selbsterniedrigung, Selbstvernichtung.

Ich kann das! Ich kann aggressiv sein und mich wehren. Als Mutter muss ich das auch können. Und zwar gehe ich an schwierige Themen heran, ich meide sie nicht und ducke mich weg. Ja, und wenn du es wirklich nicht raffst, die Grenze siehst, dann kann es auch passieren, dass ich zur Tigerin werde.

Acryl auf Leinwand 80 x 60, 2009

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