09. Oktober, Jetzt

Die größte Heldentat eines Menschen ist, das Abenteuer zu meistern, seiner eigenen Spur zu folgen.

Drachenkampf 2 2018

Eine Spur, die ihn weit über das hinausführen wird, was ihm selbstverständlich und vertraut ist. Auf dieser Reise zu sich selbst werden ihm Hindernisse begegnen. Bis er schließlich seinem größten Feind begegnen wird: dem Ich.

gesehen bei „die_götter.de“, Interview Bill Moyers, Joseph Campbell.

Du wirst erkennen, wie sehr du missbraucht wurdest, wie sehr du verstrickt bist und wie sehr du hypnotischen Suggestionen unterlagest. Wie schafft man es, solch einen großen Einfluss auf ein Menschenkind zu haben? Mit traumabasierter Bewusstseinskontrolle.

Und nach dem Kampf wirst du erkennen und siegen. Der Drache sieht dann so aus:

Paderstone

Ich möchte dich warnen.

Damals, als ich noch ein Zwerg war, naiv, glaubte ich einer mächtigen Herrscherin. Wir stürzten den König, denn diese führten Krieg miteinander, mit jedem im Königreich! Er verlor seine Existenz. Wir fühlten uns im Recht. Ich saß am Rande und klatschte Beifall und stieg ein in die Jubelgesänge. Später dann, nach vielen unglücklichen Stunden und sehr viel Leid, erkannte ich die Manipulationen, die Verdrehungen und es wurde mir schlagartig bewusst, dass ich aktiv daran beteiligt war und lange aufrecht erhielt. Ich sah, es ging um materielle Werte, Besitz und das ich missbraucht wurde, eine lächerliche Spielfigur in diesem kalten Spiel. Und dann hilft kein Weh und auch kein Ach! Nein, ich hatte mich schuldig, mitschuldig gemacht. Zu alt für Ausreden. Und ich sah das Ausmaß. Darauf traf mich vernichtender Scham.

Bist du dir wirklich, wirklich sicher, dass dein Handeln zu dieser Zeit der Menschheit dienlich ist? Entsteht daraus etwas Positives, Liebevolles, Wahres? Verbindet es? Macht es frei?

Es heißt: Prüfet alles und behaltet das Gute.

Hast du das getan? Oder liest du die immer gleiche Zeitung? Schaust abends das gleiche Programm? Dudelt das Radio im Hintergrund?

Ich verrate dir, was ich tat. Ich las querbeet, alles was mir unter die Füße kam. Ich las und schaute bei den „Guten“ und bei den „Bösen“. Ich lies mich von keinem Pejorativ länger bange machen. Ganz im Gegenteil. Du wirst erkennen: die Welt steht Kopf! Nach einer Zeit des Taumelns, der Verunsicherung, wirst du den Schwindel überwinden und es wird der Nebel weichen.

Du bist für alles in deinem Leben selbst verantwortlich! Niemand, kein Jensi, keine Mutti, kein blauweißer Kaiser, wird dich tröstend in den Arm nehmen und dir die Nase abwischen. Vergiss es. Kannste dir spahn. Also, überlege genau, was du denkst, was du tust und vor welchen Karren du dich spannen lässt.

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