24. November 2020

Ich bin ja nicht vom Fach und das ist gut so. Man muss die Dinge nicht unnötig verkomplizieren, sind eh schon kompliziert genug. Einfache Bilder reichen auch.

Wenn ich mir vorstelle und ich kenne es ja auch schon, ich sei in der Waschmaschine, werde ordentlich nass gemacht, gerüttelt und geschüttelt, durchgewirkt, geschleudert, so kommt das dem Sterben schon sehr, sehr nahe. Vorher ist aber nie dasselbe wie nachher und niemand käme dann auf die Idee, diesen Ausgangszustand, dreckig und stinkend, herbei zu sehnen.

Nein, nachher, wenn´s schön riecht, sauber und fluffig auf der Haut liegt, befreit, getränkt von frischer Sommerluft, dann denkt man: Ker! hätt ich auch mal früher drauf kommen können. Lachend klopft man sich auf die Schenkel und dankt der Waschmaschine, dem Erfinder.

Nadelöhre sind auch nur Übergänge.

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