14.Mai 2021

Seitdem ich auf meinen Spaziergängen jetzt immer Kohlendioxid in Tüten mitnehme und diese in meinem Garten entleere, wächst alles wie Hulle! Die großen schwarzen Säcke kommen ins Gewächshaus zu den Tomaten und die kleinen Tüten portionsweise an die Stauden. Noch schneller geht´s per Rad. Rechts und links am Lenker und hinten dran füllen sich Mülltüten enorm schnell.

Ist das nicht wunderbar?

Unverschämterweise schneide ich es mir einfach aus der Luft heraus. Meinte die Frau auch kürzlich an der Kasse im Lebensmittelfachgeschäft: Sie sind aber unverschämt!

Ja, meinetwegen.

Es gibt Dinge, die kann man sich abgewöhnen. Funktioniert.

Ich überlege auch schon mich zu bevorraten. Bald gibt´s CO2 nur noch anteilsmäßig. Pro Kopf. Jetzt ist es ja noch umsonst. Glaub ich. Und was ist, wenn das einer leer kauft? Mangelware. Reiche Menschen können sich ja viel mehr leisten und die haben dann die dicksten Tomaten!

Ach ja, die Sache mit dem Glauben……

Das ist jetzt natürlich eine Koboldgeschichte.

Kobolde sind eigensinnige Biester, die Menschen necken. Sie lieben alles was glänzt und funkelt, also Geld und Wertgegenstände. Sie trinken gerne Waldmeistersaft und schießen schon mal einen Bock oder einen Baer. Sie leben in brauner Erde und fressen auch Staub.

Sollte man jetzt nicht den Kindern vorlesen. Es reicht, wenn die so was in der Schule lernen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.