25.März 2021

Das System Merkel und wie ich damit Frieden fand.

Die „Mutter der Nation“ repräsentiert die Schattenseiten, die da wären

Spaltung,

Manipulation,

(emotionaler) Missbrauch.

Das wird dann als „Liebe“ verkauft.

Sie steht stellvertretend auf der Weltenbühne und offenbart uns unsere Schatten, denn wir alle haben eine Mutter und diese ist in uns. Und da es nun so weit gekommen ist, wie es gerade ist, schlussfolgere ich, dass dieser Schatten halt wirkt. Er wurde noch nicht erlöst, durchleuchtet.

Es hilft kein Zetern und Schimpfen. Sicherlich ist das erstmal der erste Schritt. Dann wird das Entsetzen und die Wut kommen und dann wird man sich mit der Geschichte beschäftigen müssen. Wie wurden die Eltern groß und wie die Großeltern? Was ist denen passiert? Wo war eigentlich Papa, der starke Mann an der Seite von Mutti?

Opa/Papa lag kriegstraumatisiert auf dem Sofa und brauchte seine Ruhe oder saß im Keller. Oder ging/geht den ganzen Tag arbeiten, wie eine Maschine und brauchte dann seine Ruhe, wenn er nach Hause kam. Und Mutti war mit allem völlig überfordert und zog Söhne und Töchter groß, manchmal total gefrustet von der ganzen Situation. Sie meinte es gut und sagte: Wir schaffen das! Sie verwaltete ein ganzes Imperium, stand ihrem Mann und sagte, wir sollen vernünftig sein und wir lernten unsere Bedürfnisse hinten an zu stellen, damit es Mutti besser geht. Kinder tun alles, weil sie gut sind und bedingungslos lieben. Diese Kinder sind wir und vielleicht haben wir auch schon Kinder. Sind Mutter. Und wir müssen uns jetzt unbedingt selbst verwirklichen, weil schwer verwundet. Wir meinen, wir schafften dies mit einer ordentlichen Ausbildung und einem angesehenen Beruf und dafür geben wir dann auch gleich wieder unsere Kinder ab. Schon wieder total überfordert und auch zerrissen. Und wir Frauen glauben, dass sei eine Stärke!

Und wenn man dann so in die ganz eigene Geschichte abtaucht und sich einmal den eigenen Krieg anschaut und den Krieg, den man damals spielte, wird man vielleicht zu einer ganz anderen, eigenen Auffassung kommen und sehen, sie ist nicht unbedingt mit der deckungsgleich, die man uns erzählte. Wir haben alle geglaubt und sehr wenig gewusst. Vieles, was wir lernten ist total verdreht, Geschichtsschreibung ein Märchen.

Dann kann es passieren, dass du erkennst, die Eltern/Großeltern sind so, wie sie sind und letztendlich auch nur Opfer. Unter diesen Bedingungen gaben sie ihr Bestes, auch wenn es nur gut gemeint war. Ja, sie machten Fehler. Sie machten sich selbst einen vor und uns auch. Sie waren zu tiefst unglücklich und spielten heile Welt. Sie waren nicht ehrlich. Und wir haben das geglaubt! Wir hielten Mutti für die Beste! Eine Weltenretterin und lobten sie hoch in den Himmel.

Es hilft kein Wegsehen, keine Abwehr und auch keine Projektion. Es hilft keine Suche nach Schuldigkeit. Es hat System, ist systemisch. Es betrifft uns alle, ist tief in uns verankert, gesetzt.

Wie also mit diesem Teil, der in uns ist umgehen?

Wegsperren, verachten, bespucken, ihm die Pest an den Hals wünschen? Permanent auf ihn einreden, er solle sich jetzt endlich mal ändern, es endlich einsehen?

Es wird so nicht funktionieren.

Du musst erwachsen werden und selbstständig und endlich anfangen Verantwortung zu übernehmen. Mutti muss endlich vom Eis, auf ihren Platz. Sie wird dir nicht die Kohlen aus dem Feuer holen. Musst du auch selbst tun.

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