04.April 2021

Eine einmal verlorene Macht holst du nicht mit der gleichen Macht wieder zurück. Das endet in einer Katastrophe. Siehe die Inszenierung.

Was in der Vergangenheit gesetzt wurde wird fortlaufend gespiegelt. Ich stieg ein in diesen Spiegel und sah überall Schlangen. Gegen diese habe ich alle gekämpft. In diesem Spiegel gibt es nichts zu gewinnen. Es ist alles Lug und Trug! Da kann man nur verlieren. In dem Moment, wo ich aussteige, verwandeln sich alle Schlangen in Seile. Es waren die ganze Zeit lächerliche Seile und eine große Show.

Diese Inszenierung ist perfekt. Sie holt alle psychisch ab und zwar genau dort, wo sie stehen. Dahingehend braucht keiner mit dem Finger auf andere zeigen. Wir haben uns von unserer eigentlichen Bestimmung entfernt. Ein jeder nach seiner Entscheidung, nach seinem Plan.

Eine einmal verlorene Macht hole ich wieder in dem ich dafür die Verantwortung übernehme:

ich hab´s gemacht! Vor langer, langer Zeit bin ich falsch abgebogen. Jetzt bin ich alles Schritt für Schritt abgeschritten und habe mich selbst wie Münchhausen aus dem eigenen Sumpf gezogen.

Die Antwort zu meinem vorgehenden Beitrag kann ich geben. Ich fragte, wer ist „man“ und „sie“? Es sind Schatten, die ich und andere in die Welt brachten. Alle haben wir gekämpft und es versucht. Es gibt nichts zu verurteilen und alles zu vergeben.

Es ist gar nicht so sehr die Angst vor dem Tod, die uns plagt. Auch das ist Illusion. Vielmehr ist es die Angst vor unserer eigenen Macht.

Auferstehung, Zeichnung auf Papier, 2020

Der Mensch ist in der Lage sehr tief zu fallen und sehr hoch zu leben. Er kann beides und das sehr machtvoll. JETZT ist es eine bewusste Entscheidung, die ein jeder fällen kann.

Ich wünsche dir ein friedliches Osterfest!

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