27. Juni 1984

Damals wurde ich schon einmal nach meinen Vorbildern gefragt. Diese Frage konnte ich nicht beantworten. Sicherlich habe ich diese Phase mit Starschnitten und Postern auch durchgemacht. Es hielt nur nicht lange an und ich rede lieber von „Leuchttürmen“. Diese begleiten mich ein Stück des Weges. Dann muss ich wieder alleine weiter in meiner kleinen Jolle.

Den „Superstar“ sah ich einst in Roskilde und wir tanzten die ganze Nacht bei herrlichem Wetter. Der Muskalkater war enorm. Dann gingen wir alle wieder unserer Wege und so ein bisschen haben wir uns aus den Augen verloren. Du hast geheiratet, vier Kinder bekommen und es ging noch einmal so richtig bergauf mit der Karriere.

Derzeit reibe ich mir oft verwundert die Augen. Es gibt Menschen, die habe ich völlig falsch eingeschätzt. Und ich muss gestehen, ich lasse mich doch von den Begriffen Sympathie und Antipathie viel zu leicht um den Finger wickeln. Das Wort sagt es ja schon: was dabei herauskommt ist eben auch etwas verdreht.

„Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, sich an eine zutiefst gestörte Gesellschaft anpassen zu können.“

Krishnamurti

Jetzt sag du mir einmal, was riskanter ist im LEBEN! Kann es sein, dass die, die hier mal den Mund auf machen, viel mehr riskieren und sich mal etwas trauen, als diejenigen, die fein dein Fähnchen in die Luft halten und deine Lieder singen? Die schön im Gleichschritt in deiner Spur laufen und lieber den Tod huldigen als das Leben feiern?

Anscheinend haben wir alle im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst und/oder mitgedacht, vielleicht hätten wir uns dieses Absitzen von Lebenszeit auch sparen können!? Es ist das Papier nicht wert.

Und für ein bisschen Ruhm, Ehre und Glanz, Status,  vergisst du alles und übst Verrat.

Das ist wahrlich ein große Leistung.

Statustransfer 2018

PS: Wer hat dir eigentlich das schöne Eis gekauft?!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.