05.Mai 2021

Französisch lernte ich relativ gesehen zum Englischen mit einer erstaunlichen Leichtigkeit. Es ging mir einfach von der Hand und über die Lippen. Warum ist das so? Mit der fragwürdigen Benotung eines Schulsystems kommt man dort nicht weiter. Dieser interessanten Merkwürdigkeit bin ich nie nachgegangen.

Es gibt ein Kennen und Können, an das wir (viele, einige, die meisten) nicht (mehr) glauben und so nichts mehr davon wissen.

Es gibt ein Wissen, an das wir glauben und es nicht kennen oder können, weil es nicht aus uns kommt, nicht zu uns gehört.

Wir suchen an den falschen Stellen.

Von ganz wenig wissen wir sehr viel.

Quel malheur.

von wenig ganz viel, Acryl auf Leinwand 40×40, 2021

Wieder, nochmals, ein technisches Bild. Warum auch nicht. Es ist das, was wir kennen und benutzen. Nicht die creme de la creme. Da geht noch mehr! Ich kann auch (noch nicht) Bilder malen, von etwas, was in seiner Komplexität nicht zu malen ist. Vielleicht, vielleicht, bald schon. Mit der Technik ist es auch wie mit dem Ego. Das geht nicht weg. Es soll uns dienen. Wir müssen nur lernen wie. Punktgenau und fokussiert, in Maßen und mit Verantwortungsgefühl und einer großen Portion Herz. Ein Geist ist auf jeden Fall über-all, all-gegenwärtig, all-erseits.

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