14.März 2021

Tagebucheintrag einer Fastenden. Seit Jahren keine Glotze, kein Radio und nun keine Informationen mehr.

Am 01.März habe ich ein Experiment gestartet. Ich füllte in 4 Gläser ein wenig Reis, dazu Wasser und dazu entsprechende Gedanken.

Die „Liebe“ kam in den Flur und wurde mit guten, liebevollen Gedanken genährt. Der „Hass“ stand in der Küche und „ignorieren“ wurde versteckt. Dieses Glas bekam null Aufmerksamkeit, Beachtung. Da Wasser ein Informationsträger ist, also ein Wesen, kann man es mit Gedanken beeinflussen. Bekannt ist der Wissenschaftler Emoto mit seinen Bildern der Wasserkristalle. Ich habe hier die Familienmitglieder angewiesen und ein jeder hat dort mitgewirkt. Wie und ob, weiß ich nicht. Bei einigen gab es Skepsis, wenn nicht sogar Fragezeichen und die Jüngste war noch am offensten. Ein jeder hat halt auf seine Art mitgewirkt.

Mir ist dann folgendes aufgefallen: die „Liebe“ fing relativ schnell an zu blubbern und der Hass trocknete so ein. Mit der Zeit stellte „Liebe“ alsbald den Betrieb ein, entwickelte sich nur mäßig und „Hass“ fing an zu stinken. So den richtigen erkennbaren Erfolg gab es hier nicht. Ich fing an mich zu fragen, was eigentlich diese Sache mit der Liebe ist. Anscheinend haben wir dort unterschiedliche Vorstellungen. Liebe ist ein Gefühl. Gefühle sind an für sich reine Körperempfindungen. Irgendwann habe ich in meiner Kindheit einmal etwas gefühlt, ich nehme jetzt mal die „Wut“ als Beispiel, und dann kam jemand und hat gesagt: du bist jetzt wütend! Er hat mir also seine Gedanken zu meiner Körperempfindung genannt. Seine in mich hinein, also ein-geredet. Und dann fing ich an zu glauben, wenn ich so und so bin, dann wird es wohl die Wut sein. Und zusätzlich wird das dann noch vom Außen bewertet. Was also ist dann die Liebe?

Endloses Thema, sehr viele Meinungen, Thesen, Konzepte, Konstruktionen und vor allem alle überwiegend gedanklich, in Worte verfasst.

Du musst mal in der Liebe sein. Wir alle müssen mal in Liebe sein. Der ist jetzt aber nicht in der Liebe. Du bist jetzt aber nicht in der Liebe. uswusw

Ehrlich gesagt, bringt mich so etwas immer auf die Palme und dann versuche ich zu verstehen, herauszufinden, was der andere denn jetzt meinen könnte und, dass ist besonders schlimm, wo bei mir ein Fehler sein könnte. Anscheinend hat dort jemand etwas gesehen an mir und stellt es in Abrede. Es gibt so Menschen, die schmeißen mit dem Begriff „Liebe“ nur so um sich und es hört sich sehr gut an, wenn man sagt: Alles ist Liebe. Aber, was ist damit eigentlich gemeint?

Ich habe dieses Experiment auf mich persönlich erweitert und stellte ein viertes Glas mit Reis und Wasser in meinen kleinen Raum, mein Atelier, mein Ort der inneren Einkehr, der Besinnung, meinen Ort der Atemmeditation nach Wim Hof, oder TRE oder der Ort, wo ich mich schüttel und vor allem der Ort, wo ich ganz ich selbst bin, allein, Morgenseiten schreibe, kreativ bin, liebevoll, offen, interessiert, wütend, irritiert, suchend, einfach alles. In diesem Glas, genannt „Kraft“, dort und nur dort, ging die Post ab. Das war phänomenal.

Das Wasser sauber und vor allem eins: lebendig! Aber so was von.

Das, und nur das, ist „Liebe“ und zwar meine. Wovon die anderen reden, weiß ich nicht und ich lasse mich nicht beirren, bleib mir treu. Ob wütend, traurig, albern, lustig, naiv, blöd, dünn oder dick, dumm, wissend, egal! Alles, wirklich alles an mir ist gut und richtig. Es gibt keine Fehler.

Alle schmerzhaften Gedanken sind unwahr. Punkt.

„Ignorieren“ holt jetzt der Schimmelpilz, auf 3Uhr. Stinkt fürchterlich. Schimmelpilze zersetzen, bauen ab. Für viele igittigitt! Kann weg!

Entlarve die Konditionierung, deine, die ganze Manipulation und dann ignoriere.

Wir alle kamen auf diese Welt in bester Absicht, gut und rein. Das ist das eigen-tlich in der Frage: Wer bin Ich eigentlich? Ich muss nur den Kern frei schaufeln, alle Schlacken identifizieren und ausleiten, dann bin ich ganz ich selbst, in der Liebe. Und die Liebe kennt vor allem keine Angst. Null, niet, rien.

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