13. September 2020

Ich kam als reine Lebensfreude auf diese Welt und erlebte eine Geburt voller Übergriffe, Angst.

Danach trennte man mich von der Mutter für 10 Tage. Diese durfte mich durch eine Glasscheibe beobachten.

Die Wand

Einzelschicksal? Pech gehabt?

Liebe Leute, das ist es nicht.

Es passiert jeden Tag und wer meint, er könne sich entspannt zurücklehnen, der irrt. Wer meint, er hätte eine „normale“ Geburt gehabt, der irrt. Ausnahme mag vielleicht eine Hausgeburt mit einer ganz tollen Hebamme gewesen sein. Dann müsste auch die Mutter/die Eltern frei von Trauma gewesen sein….Vielleicht. Oder eine Geburt irgendwo fernab im Regenwald, damals, weil heute ist der ja auch kaum noch da, in einem friedliebenden Naturvolk, fern ab der Zivilisation, also von uns. Vielleicht hattest du ja solch ein Glück.

Normal sind bei uns Übergriffe am laufendem Band. Das fängt ja schon beim Vorsorge-Terror an, wo man dir als Mutter Angst macht. Die Generationen vor uns sind traumatisiert. Wir hatten zwei Weltkriege in relativ kurzer Zeit! Und so etwas wird vererbt. Wir hatten Frau Haarer und ihre bis heute bücherschreibenden Nachfolger. Die haben auch schön für Trennung gesorgt.

Dann möglichst früh von den Müttern trennen.

Neuerdings trennt man sie, die Kinder, vom Selbstverständlichstem: der Atmung! Vom sozialen Miteinander, Zugehörigkeitsgefühl und Freundschaft, der Sicherheit, dem Recht auf Unversehrtheit, Geborgenheit und Schutz der Person. Ist jetzt alles noch mehr verboten und angstbesetzt. Schau dir einmal die Maslowsche Bedürfnispyramide an.

Was jetzt hier systematisch stattfindet ist ein schlimmes Unrecht. Wir sollten uns alle schämen! Es werden massenhaft Kinder traumatisiert und es ist genau das, was ihr nicht sehen wollt, wahrhaben wollt, und uns hier diese ganze Scheiße, die zum Himmel stinkt, eingebrockt hat.

Du glaubst, du seist ja schon erwachsen und/oder Kinder hast du auch nicht und somit auch rein gar nichts damit zu tun? Sorry, schon wieder irrst du! Du hast deine eigenen, inneren Kinder vergessen. Und davon mal ab: was heißt eigentlich Erwachsensein? Wer, wenn ich so schaue, ist hier erwachsen?

Bällebad 40 x 80 Collage/Öl auf Leinwand

Diejenigen, die solche Maßnahmen veranlassen und durchsetzen haben sich vielleicht sogar von ihren inneren Kindanteilen getrennt. Sie haben diesen Anteilen ein Sprechverbot erteilt. Wie innen, so außen. Sie verwehren ihnen Grundbedürfnisse, weil sie sich selbst fremd geworden sind und Angst haben. Selbstzerfleischung nennt man so etwas. Und im Gegenzug retten sie heimatlose, fremde, ausgebombte (Kriegs-) Kinder als Ausgleich. Wie innen, so außen. So etwas funktioniert so aber nicht. Es verlagert nur das Grundproblem und was als Lösung scheint, verschlimmert nur noch. Wie wäre es, ihr kümmertet euch erst mal um eure eigenen Probleme, eure inneren Kriegsschauplätze?

Wenn wir das alle täten, so lebten wir im Frieden. Jeder hätte Heimat, jeder lebte in glücklichen Beziehungen. Wir lebten in Fülle, Sicherheit, Freiheit, in Wahrheit und Liebe. Wie innen, so außen. Wie im Kleinen, so im Großen. Wie oben, so unten.

Und wenn du jetzt meinst, ich sei traumatisiert, dann stimmt das. Ja, das bin ich und es ist mir bewusst. Genau darum geht es. Ich bin mir meiner selbst bewusst. Und, wenn das passiert, dann ändert sich etwas.

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