03. November 2020

Einst wurde ich zu Unrecht verurteilt von der Mutter. Ich wusste die Wahrheit und sagte sie nicht. Ich schützte den Täter, den Bruder. Er nahm das Geld und stahl und ich nahm die Schuld auf mich, ließ mich ans Kreuz nageln. Hier wurde der Anker gesetzt: Ich habe keine Wahl. Ich ließ mich ausstoßen und das Drama nahm seinen Lauf. Es folgte ein Grenzübertritt nach dem anderen und gipfelte im Verlust beider Hände.

Handlungsunfähig, machtlos durchschritt ich die Zeit und erhielt die Unordnung, übernahm keine Verantwortung und wollte mich nicht entscheiden für die Wahrheit, das Licht, die Freiheit. Und das Drama wiederholte sich. Bis zu diesem Punkt. Jetzt.

Du, Mutter, klagtest mich an. Es war unrecht von dir. Du, Bruder, nahmst Geld, hast gestohlen. Ich gebe diese Verantwortung an euch zurück. An folgenden Grenzüberschreitungen, Ausgrenzungen, Invalidität und einer Störung des Selbstausdrucks bin ich mitverantwortlich.

Ich bin hier, Herrin des Hauses, übernehme die Verantwortung für die Ursache, die ich setzte und für alles Leid, dass damit in diese Welt kam. Ich hielt die Ordnung nicht aufrecht und nutzte meine Kräfte nicht.

Ich bin hier, sage meine Wahrheit, öffne die Kehle. Das ist meine Auf-Gabe. Ich folge euren Irrlehren nicht mehr, bin frei. Ich habe eine Wahl und darf mich entscheiden. Ich diene der Wahrheit, der Freiheit und der Liebe, ausschließlich.

Achte auf die Ursache, die du setzt. Achte auf die Zeichen in deinem Leben.

Erkenne dich selbst.

Werde der du bist, Radierung, Chine colle, 2018

Allen Seelen, die mich begleiten, möcht ich danken. Gehet hin in Frieden. Möge Segen sein.

Meinen allergrößten Dank für die Begleitung spreche ich Lucia von Fürstenberg-Maoz aus. #CosmicRebirth

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