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Beton


Am Morgen werde ich wach mit dem Gefühl der Benommenheit.

Ohnmacht.

Schwer wie Blei und träge wie Beton.

Mein Verstand sucht nach Erkenntnis, oder Ausreden.

Er ist ein Geschichtenerzähler.

Vor allem mag er Strategien, Konzepte und gibt gern Ratschläge.

Wenn ich seiner Spur folge, verliere ich mich.

Unzählige Male ist mir dies passiert.





Ohnmacht ist wie ein Raum, wo nichts mehr geht.

Stillstand.

Ich lehne mich zurück und beobachte, wie etwas sehr unruhig wird.

Dann drehe ich mich um und schaue auf das, was jetzt da ist,

widerstehe dem Impuls etwas zu tun,

eine Veränderung herbei zu führen.

Ich habe Mitgefühl für das, was diesem Impuls sofort folgen würde.


Neugierig schaue ich, was sich dort alles aufblättert an Gedanken und wie Gefühle von Wut und Traurigkeit kommen und gehen, sich aufschaukeln, elektromagnetisch.


Es dauert solange, wie es dauert.















Später im Garten finde ich eine Skulptur.

Mein gegossener Betonkübel wurde von der Kraft des Wassers aufgesprengt.

Wasser ist das erstaunlichste Wunder, das ich kenne.















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