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Heuchler!




Was darf man NICHT sagen?


Tabubruch!

Ich bin NICHT solidarisch.


Wenn ich eine Frau treffe, wir über Windkrafträder reden, sie mir zustimmt, dass das die Landschaft verschandelt und Ökosysteme zerstört, sie aber vor allem ein Problem hat:

Die dürfen investieren und ich nicht!


Wenn ich zu einem Familienbetrieb fahre, die stolz sind, dass der UrUrgroßvater mal mit zwei Kühen angefangen hat und jetzt stehen hunderte Kühe im Sommer im Stall mit EU-Jalousien und Kuhmatratze und automatischer Fütter- und Medikamentenanlage und Melkmaschine bestückt, oder die stolze Landwirtin, die mir stolz erklärt, die getrennten Kälber würden von Ammen versorgt, während die Mütter weiterhin dem Mammon dienen und das sei jetzt voll Bio oder die BioSchweinezucht, mit "eingegittertem Freilauf" und einem qm mehr Fläche,

und jetzt wird für das Tier"wohl" und den Familienbetrieb auf die Straße gegangen,

weil man vor allem das Geld haben will, oder, "Wir schlachten artgerecht", dann

empfinde ich dieses als absolute Verhöhnung und bin nicht solidarisch. Diese Subventionen gehören gestrichen.

Im übrigen bin ich der festen Überzeugung, dass sich der UrUrgroßvater schon mehrmals im Grabe umdrehte.


Ich war bei einem Bauern, der wirklich noch seine Tiere, Ziegen, in Liebe und mit sehr, sehr viel Engagement hielt. Es ist ein Fulltimejob. Er klagte nicht. Er hatte sich dafür entschieden, tat dies aus Überzeugung. Mit dem bin ich solidarisch und gerne zahle ich ein bisschen mehr für seine Produkte, die ich direkt vom Hof kaufen kann.


Viele, die sich Bauern nennen, sind in Wahrheit Landwirte.

Und man muss heutzutage aufpassen nicht als Bauernopfer auf dem Altar eines Verbandes zu enden.


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